Food4Future

Am Mittwoch, den 18. September, kamen im ZMT Vertreter*innen von zwei der insgesamt vier Forschungsfelder des BMBF-geförderten Verbundprojekts Food4Future zusammen, um sich über ihren Projektfortschritt auszutauschen.

30.09.2019 · FV Lebensmittel & Ernährung

Am Mittwoch, den 18. September, kamen im Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) Vertreter*innen von zwei der insgesamt vier Forschungsfelder des BMBF-geförderten Verbundprojekts Food4Future zusammen, um sich über ihren Projektfortschritt auszutauschen.

Dr. Andreas Kunzmann, Arbeitsgruppenleiter Ökophysiologie, sowie Prof. Anna-Katharina Hornidge, Abteilungsleiterin Sozialwissenschaften des ZMTs, hießen die Gäste aus dem IGZ sowie vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite PYCO und der pmp Projekt GmbH zum Arbeitstreffen der Forschungsfelder „Urbane Bioräume“ und „Organismen“ willkommen. Prof. Hornidge stellte das Bremer Institut und gab bei der Gelegenheit einen Einblick in das sozialökonomische Food4Future-Teilprojekt des ZMTs.

Die Teilnehmenden präsentieren ihre bisherigen Arbeiten vor und diskutierten zu interdisziplinären Anknüpfungspunkten untereinander ebenso wie das weitere strategische Vorgehen über unmittelbaren Inhalte des Verbundprojektes hinaus. Der gemeinsame Austausch förderte das gegenseitige Verständnis und vertiefte die Zusammenarbeit der Partner*innen der eng verzahnten Forschungsfelder „Organismen“ und „Urbane Bioräume“.

Im Forschungsfeld „Urbane Bioräume“ werden Kultivierungs-Kompartimente aus innovativen Compositmaterialien für den Einsatz im urbanen Raum konzipiert und entwickelt (PYCO, pmp). Das Forschungsfeld „Organismen“ etabliert die Produktion bisher für die Nahrungsmittelproduktion weniger beachtete Organismen in salinen Systemen: Halophyten und Makroalgen (IGZ), Grillen (ATB) und Medusen (ZMT).

Im Anschluss an das Arbeitstreffen konnten die Food4Future-Partner*innen bei einer Führung durch die Meerwasserversuchsanlage (MAREE) einen Eindruck von den im ZMT kultivierten Quallenarten gewinnen, die für die menschliche Ernährung vor allem als alternative Proteinquelle interessant sind.

(Text: Vogt/IGZ)

 

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